Schulname als Verpflichtung

Schulname als Verpflichtung*

 

Wir orientieren unsere pädagogische Zielsetzung an der Lebensmaxime unseres Namenspatrons (Menschen-freundlichkeit), weil:

 

–       wir den eher egozentrischen Verhaltensweisen der heutigen Zeit ein alternatives Leit- und Vorbild entgegensetzen wollen;

–       wir unsere Kinder den Leitgedanken „Helfen – Teilen und Verzichten sollen uns stark machen“ zutrauen;

–       wir den Kindern helfen wollen, Verantwortungsgefühl für das eigene Handeln zu entwickeln.

 

Zur Verwirklichung der Lebensmaxime des hl. Martin soll jedes Kind lernen, seinen Beitrag zu leisten, jedes auf seine Weise, jeweils den eigenen Fähigkeiten entsprechend. Dies kann um so eher gelingen, da die sympathische Leitfigur im Erfahrungsbereich der Kinder vorkommt und ein Bezug zum Lebensraum (Wappen der Stadt Amöneburg) gegeben ist.

 

Es gilt:

 

–           Anstreben einer fairen und gewaltfreien Weise der Konfliktlösung;

–           Stärkung des Selbstbewusstseins, um auch mit der eigenen Überzeugung gegen den Strom schwimmen zu können;

–           Sensibilisierung für die Mitmenschen, um Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Toleranz leben zu können;

–           Übernahme einer Patenschaft für das Kinder- und Jugendzentrum in Kazanlak/Bulgarien;**

–           Hilfsaktionen zur Realisierung der Patenschaft z. B. anlässlich des Weihnachtsmarktes.**

 

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*   Auszug aus dem Schulprogramm 2002.

 

** .Die Unterstützung des Kinder- und Jugendzentraums in Kazanlak/Bulgarien erfolgte letztmalig im Jahr 2010. Seitdem geht der Erlös aus dem Weihnachtsmarkt – dem späteren Martinsmarkt – in andere verschiedene soziale Projekte. Jeweils 20% des Erlöses werden an Einrichtungen oder Institutionen gespendet, die zuvor vom Schülerrat ausgewählt wurden.

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